Danfoss und SMA Tochtergesellschaft coneva GmbH erweitern Supermarktangebot um grüne Energie

IMG_0933 small Während Supermärkte heute frische und gesunde Nahrungsmittel anbieten, werden sie ihr Angebot schon bald um grüne Energie erweitern. Damit gehören Supermärkte zukünftig zu einer tragenden Säule der Energiewende. Sie werden dazu beitragen, mehr Erneuerbare Energien ins Stromnetz zu integrieren, und Kunden können während des Einkaufs selbstverständlich ihre Elektroautos aufladen. Danfoss A/S und die SMA Solar Technology AG (SMA) demonstrieren dies nun in einem Pilotprojekt in einem aktiv&irma Supermarkt in Oldenburg (Kreyenbrück).

- Montag, 2. April 2018 Von Danfoss Cooling

Die Zukunft der Supermärkte hat bereits begonnen. Ein neuer Markt der aktiv&irma-Kette in Oldenburg zeigt das Potenzial für ein intelligentes Energiemanagement in Supermärkten, mit dem die Märkte nicht nur effizient und kostengünstig grüne Energie nutzen, sondern zusätzlich auch Flexibilität für ein nachhaltiges Energiesystem liefern können.

Wind- und Solarenergie sind nicht jederzeit gleichmäßig verfügbar. Um die schwankende Netzeinspeisung eines mehr und mehr auf Erneuerbaren Energien basierenden Systems auszugleichen, werden Netzdienstleistungen, wie beispielsweise die Bereitstellung von Speicherkapazitäten, benötigt. Diese können Supermärkte liefern, indem sie eigenen Solarstrom produzieren und damit zu Prosumern, gleichzeitiger Konsument und Produzent werden, ein intelligentes Energiemanagement implementieren und das große ungenutzte Kapazitätspotenzial ihrer Kälteanlage nutzen.

Die Kälteanlage im Supermarkt kann nicht nur Kühlwaren frisch halten, sondern auch das Energiesystem entlasten. Jedes Kältesystem verfügt über einen Verdichter, der mit einem kleinen Kraftwerk vergleichbar ist. Um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten, ist die Leistung des Verdichters für den wärmsten und den kältesten Tag auszulegen. Dies führt zu möglichen ungenutzten Kapazitäten, die als thermischer Speicher genutzt werden können.

„Die ungenutzte Kapazität des Verdichters kann sowohl innerhalb des Supermarkts als auch im Stromsystem genutzt werden. Danfoss verfügt über ein breites Technologieangebot, um dieses Potenzial zu nutzen und Supermärkte in das Energiesystem zu integrieren. Dadurch können Supermärkte nicht nur grüne Energie liefern, sondern auch ihre CO2-Bilanz reduzieren und ihre Betriebskosten senken – eine Win-Win-Situation für Geschäft und Klima“, sagt Jürgen Fischer, Präsident von Danfoss Cooling.

„Die Integration ins Energiesystem wird durch die Kombination der SMA Energiemanagement-Plattform ennexOS mit den smarten Supermarkt-Lösungen von Danfoss möglich. Dadurch kann der Supermarkt seinen Energieverbrauch auf Basis von Parametern wie dem aktuellen Strompreis, der Außentemperatur und den temporären Netzanforderungen optimieren“, erklärt Jochen Schneider, Geschäftsführer der SMA Tochtergesellschaft coneva GmbH, die sich auf Energiedienstleistungen und Lösungen zu Energiemonitoring, -effizienz und -management fokussiert.

„SMA und Danfoss liefern die Lösungen, um den Lebensmitteleinzelhandel und vielleicht sogar die gesamte Energieversorgung einen weiteren Schritt in die Zukunft zu führen. Unser gemeinsames Projekt ist mit Sicherheit eines der ersten Beispiele dafür, wie das Potenzial von Supermärkten im Rahmen der schnell voranschreitenden Energiewende genutzt werden kann. Überschüssige Energie machen wir für unsere Kunden an zwei hoch modernen Ladestationen verfügbar, an denen sie ihre Elektroautos während des Einkaufs aufladen können“, sagt Marco Frerichs, Geschäftsführer und Eigentümer von aktiv&irma.

Um den schon heute energieeffizienten aktiv&irma Supermarkt in Oldenburg, im Stadtteil Kreyenbrück, zu einem Supermarkt der Zukunft zu machen, sind verschiedene Maßnahmen geplant. Dazu gehört eine Photovoltaikanlage mit Systemtechnik von SMA, die erneuerbare Energie zu Kosten liefern wird, die unteren denen für konventionellen Netzstrom liegen. Die Energiespeicherung wird durch ein Speichersystem mit SMA Speichertechnologie unterstützt. Dadurch werden Lastspitzen abgefangen, und der Eigenverbrauch kann auf bis zu 100 Prozent gesteigert werden. Das Speichersystem kann darüber hinaus zur Unterstützung des Kältesystem bei Stromausfällen genutzt werden. Der SMA Datamanager vernetzt das Managementsystem für die Gebäude-und Kältetechnik von Danfoss für die Kühlung mit allen Energieverbrauchern sowie der Speicher- und Ladeinfrastruktur und bindet den Supermarkt ins Energiesystem ein.

 

Bildunterschriften

In einem aktiv & irma Pilotsupermarkt in Oldenburg: Heiko Matthias, Architekt; Dirk Leinweber, Director Sales Food Retail Danfoss Central Europe; Marco Frerichs, Geschäftsführer und Eigentümer aktiv & irma; Lars Bluhm, Sales Danfoss; Günter Walter, Geschäftsführer aktiv &irma Pilotsupermarkt liefert grüne Energie: aktiv & irma in Oldenburg (Kreyenbrück)

Über Danfoss

Danfoss entwickelt Technologien, die es der Welt von morgen ermöglichen, mehr mit weniger zu erreichen. Wir decken den wachsenden Bedarf an Infrastruktur, Nahrungsmittelversorgung, Energieeffizienz und klimafreundlichen Lösungen. Unsere Produkte und Services werden in Bereichen wie Kälte- und Klimatechnik, Heizung, Motorenregelung und mobile Maschinen und Geräte eingesetzt. Darüber hinaus sind wir in den Bereichen erneuerbare Energien und Fernwärme-Infrastruktur von Städten und Gemeinden tätig. Unsere innovativen Technologien reichen bis in das Jahr 1933 zurück. Heute ist Danfoss Weltmarktführer mit 26.000 Mitarbeitern und Kunden in mehr als 100 Ländern. Das Unternehmen befindet sich nach wie vor im Besitz der Gründerfamilie. Weitere Informationen unter www.danfoss.com.

Über SMA

Die SMA Gruppe ist mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro im Jahr 2016 Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern, einer zentralen Komponente jeder Solarstromanlage. SMA bietet ein breites Produkt- und Lösungsportfolio an, das einen hohen Energieertrag für solare Hausdachanlagen, gewerbliche Solarstromanlagen und große Solarkraftwerke ermöglicht. Zur effizienten Steigerung des PV-Eigenverbrauchs kann die SMA Systemtechnik einfach mit unterschiedlichen Batterietechnologien kombiniert werden. Intelligente Energiemanagement-Lösungen, umfangreiche Servicedienstleistungen sowie die operative Betriebsführung von Solarkraftwerken runden das Angebot von SMA ab. Hauptsitz des Unternehmens ist Niestetal bei Kassel. SMA ist in 20 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter, davon allein 500 in der Entwicklung. Die mehrfach ausgezeichnete Technologie von SMA ist durch über 1.000 Patente und eingetragene Gebrauchsmuster geschützt. Die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG ist seit 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und aktuell als einziges Unternehmen der Solarbranche im TecDAX gelistet.

 

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